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Diese 8 Lebensmittel sind besser als ihr Ruf

von Beatrice Malika
Lebensmittel: Diese Nahrungsmittel sind besser als ihr Ruf

Gesunde Ernährung ist kein Trend der letzten Jahre, sondern steht schon seit längerem auf der Watch-List. Doch im Laufe der Jahre haben sich einige Lebensmittel einen schlechten Ruf „erarbeitet“. Doch neueste Studien zeigen, oft zu unrecht.

Klar, Schokolade = ungesund, Kartoffeln = ungesund, weiß doch jeder. Man isst lieber nicht so viel davon oder verzichtet sogar ganz darauf. Aber ist das wirklich wahr? MyHealth Mentor hat für Dich eine Liste von Lebensmitteln zusammengestellt, deren Ruf in den letzten Jahren arg gelitten hat – die aber viel gesünder sind als erwartet. 

Schau Dir die Lebensmittel an und Du wirst staunen, welche „Dickmacher“ sich darunter befinden. Natürlich kommt es auch auf die Menge an. Ein „zu viel“ ist halt ein zu viel. Achte aus diesem Grund immer auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung, die Deinem Körper alle wichtigen Stoffe zuführt.

Schokolade

Fangen wir gleich mit der ersten faustdicken Überraschung an. Schokolade ist um einiges besser, als es der Ruf vermuten lässt. Vor allem hochwertige Schokolade mit einem hohen Anteil an Kakao, schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch besonders nahrhaft. Bei einem Kakaoanteil von 70 bis 85 Prozent enthält die Schokolade wichtige Mineralien wie Eisen, Kalium, Zink, Magnesium, Phosphor und Kupfer.

Dunkle Schokolade in Maßen ist gesund

Zudem enthält dunkle Schokolade viele organische Verbindungen, die als Antioxidantien wirken. Dazu gehören z.B. Catechine, Flavanole und Polyphenole. Eine US-amerikanische Studie hat nachgewiesen, dass in Schokolade sogar mehr davon enthalten sind als in die „Heilsbringern“ Acai-Beeren oder Blaubeeren. Du solltest jedoch auf zwei Dinge achten: erstens, iss nicht zu viel davon, denn Schokolade enthält eine Menge Kalorien, und zweitens sollte die Schokolade mindestens einen Kakaoanteil von 70 Prozent haben.

Kaffee

Kaffee ist ein weiteres Lebensmittel, dessen Ruf alles andere als gut ist. Dabei ist der morgendliche Kaffee viel mehr als nur ein Muntermacher. Neben den Lebensgeister weckenden Koffein ist auch der Stoff Phenylindane enthalten, welcher durch das Rösten der Kaffeebohnen entsteht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Stoff gegen Parkinson und Demenz schützt. Ebenso profitiert die Leber von einem normalen Kaffeekonsum.

Butter

Schon seit dem 80-er Jahren steht fest: Butter mit ihren tierischen Fetten steht auf der Liste der bösen Lebensmittel ganz weit oben. Das hat sich bis heute so gehalten, doch zurecht? Wissenschaftlich ist die These, dass die in Butter enthaltenden Fettsäuren Herz und Gefäße schädigen schon längst widerlegt. Die wahren Bösewichte sind sogenannte Transfette, die vor allem in Chips, Pommes, Billigmargarinen, Fertigsaucen oder frittierten Lebensmitteln enthalten sind.

Das in der Butter enthaltende Milchfett ist jedoch leicht verdaulich und sogar für Menschen mit Magenbeschwerden geeignet. Neue Studien kommen sogar zu dem Schluß, dass das Milchfett das Herzinfarktrisiko senkt. Zudem liefert Butter dem Körper viel Vitamin E. Es wirkt entzündungshemmend und unterstützt das Immunsystem.

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Kartoffeln

Kartoffeln oder Nudeln, welches Lebensmittel ist gesünder? Für viele eine einfache Entscheidung, Nudeln natürlich. Doch die Wahrheit sieht anders aus. 100 Gramm Nudeln enthalten 150 Kalorien. Im Vergleich dazu enthalten 100 Gramm Kartoffeln lediglich 70 Kalorien. Zudem enthalten Kartoffeln wichtige Spurenelemente wie Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor. Ebenso ist das wichtige Vitamin C Bestandteil der Kartoffel.

Tipp: Wenn Du die Kartoffel nach dem Kochen abkühlen lässt und sie erst dann weiter verarbeitest, bildet sich die sogenannte restriktive Stärke. Das macht die Kartoffel noch sättigender und ist sogar noch kalorienärmer.

Linktipp: Wenn Du nachhaltig Abnehmen willst, dann vermeide den JoJo-Effekt.

Brot

Brot gehört zu Deutschland, wie der Dom zu Köln. Wer schon einmal längere Zeit im Ausland gelebt hat wird wiessen, wie sehr man deutsches Brot vermisst. Im Durchschnitt isst der Deutsche ganze 80 Kilogramm im Jahr. erstaunlich angesichts der Tatsache, dass sich der Glaube verbreitet habe, Brot sei ungesund. So sei das im Mehl sitzende Klebereiweiß Gluten schlecht für die Gesundheit. Doch in Deutschland sind laut der Zölliakie Gesellschaft nur ein Prozent der Bevölkerung von einer Glutenunverträglichkeit betroffen. Der Ruf vom ungesunden Brot ist also nicht gerechtfertigt.

Brot ist unser Grundnahrungsmittel schlechthin und enthält viele sättigende Ballaststoffe und entzündungshemmenden Zink. Bei der Wahl des Brotes solltest Du jedoch auf einen Vollkornanteil von mindestens 95 Prozent achten. Ob Du Dich dabei für Roggen, Weizen oder Dinkel entscheidest ist reine Geschmackssache.

Lebensmittel die gesünder sind als ihr Ruf

Eier

Rührei, Spiegelei, gekochtes Ei – was gern zum Frühstück gehört, wird oft durch Cholesterin als fieser Bösewicht hingestellt. Doch neue Studien haben bewiesen, wer mindestens fünf Eier pro Woche isst, hat ein fast 20-prozentiges geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Zudem ist bewiesen, dass Eier wahre Schlankmacher sind. Ganz zu schweigen von den enthaltenden Proteinen, die vom Körper komplett verwertet werden. Nicht ganz unwichtig sind die in Eier enthalten wichtigen Vitamine A, B2, B6, B12, D, K sowie Kalzium, Kalium, Folsäure, Natrium und Phosphor – ein ganzes Paket an gesunden Nährstoffen für den Körper.

Erdnuss-Aufstrich

Um es gleich offen zu sagen: mit 650 Kalorien pro 100 Gramm ist Erdnuss-Aufstrich nicht ganz ohne. Doch wenn man bedenkt, dass man schon nach ein bis zwei Löffeln satt ist, kommen die wenigsten Menschen auf 100 Gramm pro Tag.

Der Aufstrich ist nicht nur verdammt lecker, sondern liefert dem Körper auch Vitamin B3, Vitamin E und Magnesium. Zahnärzte finden ebenfalls lobende Worte. Durch die cremige Erdnussbutter wird die Speichelproduktion angeregt, was wiederum Karies vorbeugt. Dafür solltest Du aber lieber auf eine zuckerfreie, selbst zubereitete Erdnussbutter zurückgreifen.

Alkoholfreies Bier

Nach einem langen, anstrengenden Tag ein kühles Bier. Bier, der Dickmacher? Ganz so ist es nicht, denn vor allem die alkoholfreie Variante ist besonders gesund. Die enthaltenen Iso-Alphasäuren sowie ein Stoff namens Xanthohumol sollen Fett- und Zuckerstoffwechsel positiv beeinflussen und sogar Leberschäden vorbeugen können.

Ob das tägliche Feierabendbier dann gesund ist, darüber lässt sich streiten. Doch alkoholfreies Bier ist ein hervorragender Durstlöscher, da es zu großen Teilen aus Wasser besteht. Weiterhin enthält es wertvolle Mineralstoffe, die Deinem Körper zugeführt werden.

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